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Historisches

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Karl Weltzien, der erste ordentliche Professor für organische Chemie (1848-1869) ist besonders bekannt als Organisator der ersten internationalen Konferenz für Chemiker in Karlsruhe im Jahre 1860. Hermann Staudinger begann seine akademische Karriere hier als Assistent und C-3 Professor (1907-1912) mit Arbeiten über Ketene, Ozonolyse, Autoxidation, Diazoverbindugen und Makromoleküle. Karl Freudenberg beschäftigte sich in seiner Zeit in Karlsruhe (1922-1926) mit Ligninen, Polysaccariden und stereochemischen Themen. Sein Nachfolger, Stefan Goldschmidt (1927-1935) konzentrierte seine Arbeiten auf freie organische Radikale von Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff. Rudolf Criegee (1937-1969) leistete einen beachtlichen Beitrag zur Entwicklung der organischen Chemie. Seine Arbeiten zum Mechanismus der Ozonolyse, zu Autoxidationsvorgängen, der Dihydroxylierung mit Osmiumtetroxid und hochgespannten Kohlenwasserstoffen sind international bekannt. 1966 wurde das Institut in ein neues Gebäude verlegt. Um diese Zeit wurde die Anzahl der Lehrstühle auf drei vergrößert. Kurt Hasse (1966-1971) war Bioorganiker, Hans Musso (1968-1988) klärte die Strukturen diverse Farbstoffe aus der Natur auf, und Gerhard Schröder (1970-1997) arbeitete an Bullvalenen, Annulenen, Kronenethern und Carbonyloxiden.


Genealogie Organisch-Chemischer Professuren in Karlsruhe

Professoren der Chemie

Carl Weltzien              1843–1844 Extraordinarius

                                 1844–1868 Professor für Chemie

Lothar Meyer             1868–1876 Professor für Chemie

Karl Birnbaum            1868–1870 Extraordinarius

                                 1870–1876 Professor für Chemische Technik

                                 18761887 Professor für Chemie

Carl Engler                 1876–1919 Professor für Chemie

                                                    1887-1919 Hans Bunte Professor für Chemische Technologie

                                                    seit 1901 gibt es eine PC-Lehrstuhl (Max Le Blanc, dann Haber)

Paul Pfeiffer                1919–1922

Karl Freudenberg        1922–1925

Stefan Goldschmidt     1923–1927 Extraordinarius

                                 1927–1935 Professor für Organische Chemie (wurde als Jude entlassen)

                                                    seit 1926 gibt es auch einen AC–Lehrstuhl (Alfred Stock)

Rudolf Criegee           1937–1942 Extraordinarius                           

                                 1942–1969 Ordinarius

Lehrstuhl I

Hans Musso                    1968–1988

Hans–Joachim Knölker     1991– 2001

Stefan Bräse                   2003–

Lehrstuhl II

Gerhard Schröder           1970–1997

Herbert Waldmann          1993–1999

Clemens Richert             2002–2008

Achim Wagenknecht        2010–

Lehrstuhl für Biochemie

Kurt Hasse                     1966–1971

János Rétey                   1972–2002

Anne Ulrich                    2002–

Außerordentliche und außerplanmäßige Professoren für Organische Chemie

Hermann Staudinger   1907–1912

Stefan Goldschmidt     1923–1927  

Rudolf Criegee            1937–1942

Heinrich Volz               1965–1993

Wilhelm Boland           1987–1994

Andreas Hirsch            1994–1995

Attanasios Giannis       1997–2002

Joachim Podlech          2003–

 

Burkhard Luy              2010–

 

Michael Meier              2010–

Habilitationen am IOC (ggf. unvollständig)

Emanuel Vogel

Günter Mayer

Gerhard Schröder

Dieter Seebach

Rainer Askani

Manfred Braun

Henning Hopf

Markus Albrecht

Berühmte Doktoranden am IOC

Karl Birnbaum

Leopold Ruzicka

Emanuel Vogel

Dieter Seebach

Martin Brudermüller